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24. April 2010: Tag der offenen Tür

Träume brauchen Ausbildung

Sie möchten als TV-Journalist, Kameramann, Cutter oder im Bereich Animation erfolgreich sein?

Sie möchten einen dieser Berufe ergreifen und sich informieren und beraten lassen?

Wir laden Sie herzlich ein, die Bayerische Akademie für Fernsehen e.V. zu besuchen, und sich selbst ein Bild von Deutschlands erfolgreichster Medienakademie zu machen.

Wir führen Sie in unser Fernsehstudio und stellen Ihnen unsere Studiengänge vor. Sie sehen die Produktionen der BAF-Kurse und kommen mit Absolventen und Studenten ins Gespräch.

Foto: © BAF

Nutzen Sie die Gelegenheit unsere Akademie genauer kennen zu lernen: unser Haus, unsere Ausstattung mit neuester HDTV Technik, unser Team - wir beraten Sie gerne!

Programmbeginn jeweils um 10h und um 14h:

  • Begrüßung und Vorstellung der Akademie
  • Führung durch die Akademie
  • Vorstellung des Lehrangebots/ Berufliche Perspektiven
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


BLAUE STUNDE an der BAF

„my hidden truths of ordinary places “

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe BLAUE STUNDE fand im Dezember 2009 die Vernissage und ein Filmabend mit dem preisgekrönten Kameramann Mike Steffl statt.

Die Ausstellung der Fotoarbeiten wird vorraussichtlich bis Frühsommer 2010 in ausgewählten Räumlichkeiten der BAF zu besichtigen sein.

 

Mike Steffl

 



Mike Steffl ist nicht nur ein preisgekrönter Kameramann, er ist auch ein Fotograf mit dem besonderen Blick. Über sich selbst sagt er „Im Dienste einer Geschichte zu stehen und sich dabei so gut als nur möglich selbst einzubringen, ist mir als Kameramann genau so wichtig, wie die nötige Sensibilität um Unausgesprochenes zu verstehen und Imaginäres in eine konkrete Bildsprache zu übersetzen.“

Seine Filme sind vielfach ausgezeichnet, bereits zweimal erhielt er den DEUTSCHEN KAMERAPREIS (2005 und 2007), 2005 den BAYERISCHEN FERNSEHPREIS und sein Film „Die ISAR“ erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. den SILVER PLAQUE/ HUGO Television Award des Chicago International Filmfestivals.



Eine vernünftige und respektvolle Zusammenarbeit ist für Mike Steffl immer oberstes Ziel, denn „Arbeitszeit ist untrennbar auch Lebenszeit und nur in einem menschlich gestalteten Umfeld können kreative Potenziale von allen Beteiligten aufblühen“. Nicht zuletzt wegen diesem Credo arbeitete er bereits mit so außergewöhnlichen Regisseuren wie Franz Xaver Bogner oder Hans Steinbichler zusammen.

 

Die Fotoarbeiten


17 Jahre Arbeit als Kameramann und diverse fotografische Reisen durch mehr als 28 Staaten der USA bilden die Basis für Mike Steffl`s Ausstellung.
Bis vorraussichtlich zum Frühsommer 2010 können die Fotoarbeiten von Mike Steffl nach Absprache in der BAF besichtigt werden.

Ihr BAF-Team



BAF Alumni Seminare

Hallo liebe Alumni
 
   auch 2009 gab es wieder interessante Vorträge und Seminare. Hier ein kurzer Überblick:

    Bereits im Juli fand das Seminar zum Thema Selbstmarketing "Pitch it - Die Kunst Filmprojekte erfolgreich zu verkaufen" und am 10. Oktober fand auf vielfachen Wunsch zum zweiten Mal das Seminar "Basiswissen Selbstständigkeit in den Medienberufen" statt.
    Dazu gab es im Juli eine Kinonacht im Werkstattkino und im Oktober einen Workshop zum Thema "Character Design".

    Alle Seminare fanden in den Räumlichkeiten und mit großzügiger Unterstützung der BAF statt - vielen Dank nochmal an dieser Stelle von uns Alumni!

    An unserer jährlichen Mitgliederversammlung des Alumni e.V. haben wir uns für 2010 noch mehr auf den Plan geschrieben - Infos folgen alsbald!

    Weitere Informationen zu Seminaren, Veranstaltungen etc. sowie zum Alumni Verein selbst unter https://www.xing.com/net/baf .

 





Foto: © Patmos Verlagsgruppe

Georg Stefan Troller als Gastdozent an der BAF

    Mehr als 20 Auszeichnungen, u.a. viermal der Adolf Grimme Preis in Gold, ein Bambi, eine Oscar Nominierung und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse – Georg Stefan Troller ist eine lebende Legende im Bereich des Dokumentarfilms.

     Ganz klar, dass die Studenten der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) begeistert waren, den Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer als Gastdozenten kennen lernen zu dürfen.

    Gerade noch seine Autobiografie auf der Leipziger Buchmesse vorstellend, zeigte er an der BAF viele seiner Filme aus den legendären Formaten "Personenbeschreibungen" und "Pariser Journal". Zudem erfuhren die Studenten Hintergrund-Geschichten, lernten von der eigens mit gebrachten Lieblings-Cutterin Elfie Kreiter Wichtiges über Schnitttechnik und nicht zuletzt wie man trotz Gegenwehr der Vorgesetzten ein authentischer Filmemacher bleibt.


Dokumentarfilm-Legende Georg Stefan Troller an der BAF


Foto: © BAF

Muhammad Ali, Woody Allen, John Malkovich, Kirk Douglas – nur einige Namen großer Hollywood-Schauspieler, die Georg Stefan Troller in seinen Filmen porträtierte. Doch den berühmten Dokumentarfilmer interessieren die Menschen und ihre Geschichten im Allgemeinen und nicht der Glamour. Nur zufällig kam er zum Fernsehen, er eckte viel an mit seiner ungewöhnlichen Art, an Themen und an die Menschen heran zu gehen. In seinem Format „Personenbeschreibungen“ begleitete er  Menschen des Alltags, deren Geschichten dennoch nicht gewöhnlich waren.

    Die Studenten der Bayerischen Akademie für Fernsehen (BAF) waren sehr beeindruckt von den Erlebnissen des mehrfachen Trägers des Adolf-Grimme-Preis in Gold und des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse. In ihrer Sendung UNTER MEDIENLEUTEN erfuhren sie, dass Muhammad Ali immer genau wusste was er tat. „Er war einer der Großen – immer mit Bedacht auf den Effekt.“ Zudem gab der Autor einen Tipp für das richtige Interview: “Echtes Interesse und das Interviewtempo steigern.“
   Darüber hinaus erfuhren die BAF Studenten viel über den Menschen Troller. Geboren in Wien, zur Nazi-Zeit nach Paris geflüchtet – danach in die USA. Als amerikanischer Soldat kam der große Filmemacher zurück nach Europa. Rechtzeitig vor dem Vietnamkrieg verließ er die USA wieder. Seither ist seine Heimatstadt Paris. Wobei er selbst sich nie als Pariser sehen würde. Als „Parisforscher, -Bewunderer und manchmal auch als Paris-Hasser. Aber als Pariser muss man in Paris geboren sein!“

    Die 45 Minuten der studentischen Talkshow vergingen wie im Fluge und die Moderatoren Kristina Kotter und Aron Doll hätten gerne noch länger mit ihrem beeindruckenden Gast gesprochen. Genauso wie die Zuschauer im Publikum, die ebenso gefangen von so viel Lebenserfahrung und lebendiger Geschichte waren.

    Und die BAF dankt dem Gast und den Studenten für wieder einen unvergesslichen und beeindruckenden Medienabend!



Auf der Suche nach dem Glück – F. X. Gernstl zu Gast an der BAF

    „Man muss sich auch mit dem Unglück anfreunden – weil das Glück hält ja eh nicht!“ Seit 26 Jahren fährt Franz Xaver Gernstl mit seinem roten Bus durch Bayern, inzwischen sogar durch ganz Deutschland, und trifft dabei auf die interessantesten Menschen.


Foto: © BAF F.X. Gernstl im Studio der BAF


    Bei der BAF -eigenen, studentischen Talkshow „UNTER MEDIENLEUTEN“ erzählte der mehrfache Preisträger des Bayerischen Fernsehpreises und des Adolf-Grimme Preises wie alles angefangen hat. „Ich war eigentlich beim Kinderfernsehen. Irgendwann fragte mich mein Redakteur vom BR, was ich denn gerne machen würde. Und da habe ich gesagt: Einfach drauf losfahren und die Geschichten finden.“
    Von der Frauen-Gymnastikgruppe, der einsamen Tankstelle weit ab vom Schuss bis hin zum Chirurgen mit Bauernhof  - „Ich mag die Leute alle gerne. Irgendwie sind Alle außergewöhnlich!“ resümiert der Filmemacher im Studio der BAF.


Foto: © BAF F.X. Gernstl im Gespräch

    Das es nicht immer leicht ist, einfach drauf los zu fahren, haben „Gernstl“ und sein Team schon oftmals erlebt. Schon Tage verbrachten sie nur im Wirtshaus des jeweiligen Ortes, in der Hoffnung ertrinkend, doch noch einen Protagonisten für das Format, das keines ist, zu finden. Inzwischen ist „die eine Hälfte vorrecherchiert, die Zweite Zufall.“, wie der Filmemacher den Moderatoren Gessie George und Mathias Milanov aus dem Kurs Fernsehjournalismus verrät. Um nicht aufzufallen und dennoch authentische Menschen zu finden, wird einfach eine hübsche Redakteurin, als Touristin getarnt an die Stammtische der Nation geschickt.
    1400 Stunden Material von "Gernstl unterwegs" sind inzwischen entstanden. Und dass das nicht einfach war, haben die Studenten der BAF selbst bei ihren Drehs zum Medienabend erfahren.  „Die eigentliche Geschichte entsteht aber erst im Schneideraum und hier sieht man auch erst, ob es überhaupt eine Geschichte gibt. Vorher haben wir nur gesammelt“, so Gernstl in der Sendung. Und die Zuschauer erfahren auch, dass es ein „nettes Entschuldigungsschreiben“ für diejenigen gibt , die im Nachhinein doch nicht bei "Gernstl unterwegs" dabei sind.
    „Im Bus gibt es harmonische und unharmonische Zeiten – wie in einer Ehe!“, stellt der erfolgreiche Autor spitzfindig fest. Das bei dem Trio Franz Xaver Gernstl, Hans Peter Fischer (Kamera) und Stefan Ravacz (Ton) schon oft die Fetzen geflogen sind, kann der Zuschauer sich gut vorstellen. Aber nach der Winterpause kribbelt es bei Allen, endlich wieder los zu kommen, egal wie man sich vorher auf die Nerven gegangen ist. „Wichtig ist vor Allem, wie man sich bei den Leuten verhält. Wir wollen nie verbrannte Erde hinterlassen!“ Ein Hinweis, den sich auch die Studenten der BAF zu Herzen nehmen.


Foto: © BAF F.X. Gernstl, Akademie-Präsident Dr. Walter Flemmer und Akademie-Direktor Thomas Repp


    Die Menschen und ihre Geschichten sind am wichtigsten. Franz Xaver Gernstl  begibt sich deshalb auch nie in eine Interviewsituation, sondern ist „immer in einer Ebene mit den Menschen vor der Kamera". Auch wenn dafür, trotz Kamera, schon die Frage kam „Von welcher Zeitung seid`s jetzt ihr nochmal?“.


Unter Medienleuten

    Mehrmals im Jahr veranstaltet die Bayerische Akademie für Fernsehen die 45-minütige Talkshow "Unter Medienleuten". In einem der modernsten  Lehr-Fernsehstudios produzieren unsere Studenten eigenständig dieses Live-on-Tape-Format. Die Sendungen sind zeitversetzt im afk (Aus- und Fortbildungskanal) zu sehen - schauen Sie doch mal rein!

    Hier die namhaften Gäste, die wir schon im BAF-Studio begrüssen durften - von den Anfängen der BAF bis heute: Friedrich Küppersbusch, Jörg van Hooven, Peter Scholl-Latour, Maria von Welser und Kerstin Graf, Peter Hausmann, Hans Mahr, Anna Doubek, Fritz Pleitgen, Harry Goering, Helmut Markwort, Dr. Gerhard Fuchs, Norbert Haimerl und Reinald Walter, Gerd Ruge, Dieter Gorny, Dr. Günter Struve, Jürgen Fliege, Ulrich Deppendorf, Helmut Thoma, Dr. Georg Kofler, Friedhelm Brebeck, Dr. Ludwig Bauer, Sigmund Gottlieb, Jochen Kröhne, Günther Jauch, Christiane zu Salm, Christian Böhmer, Gabi Bauer, Katja Hofem-Best, Dr. Klaus Bednarz, Nina Ruge, Urs Rohner und Dr. Torsten Rossmann, Fred Kogel, Frank Hoffmann, Guido Bolten, Conny Hermann, Jochen Kröhne, Michael Rosenblum, Hans Demmel, Dr. Peter Frey, Katja Pichler, Prof. Thilo Kleine, Christoph Minhoff, Dr. Roger Schawinsky, Thomas Hinrichs, Barbara Dickmann, Thomas Zwiessler, Staatsminister Eberhard Sinner, Dr. Matthias Esche, Bettina Warken, Andreas Bartl, Dr. Claus Kleber


GESCHICHTEN AUS DEM LEBEN

Dokumentarfilmabend an der Bayerischen Akademie für Fernsehen
 

Autor Ludwig Ott und Kameramann Herbert Lehner mit Akademiedirektor Thomas Repp, Foto: © BAF
   Über 365 Tage investierte Filmemacher Ludwig Ott allein in die Recherche für sein preisgekröntes Berg-Drama „Tod am Nanga Parbat“. Zwei Wochen Dreh in Pakistan, eine Woche Dreh in Südtirol, Interviews mit Reinhold Messner und seinen damaligen Kameraden – Filmemacher Ludwig Ott ist es gelungen, eine objektive und doch gefühlvolle Darstellung der Tragödie um den Tod von Reinhold Messners Bruder Günther zu schaffen. Inzwischen wird „Tod am Nanga Parbat“ auf Filmfestivals in der ganzen Welt gezeigt und ist in Bergsteiger-Kreisen ebenso angesehen.


    Die Bayerische Akademie für Fernsehen e.V. (BAF) war deshalb sehr froh, mit diesem Film die Veranstaltungsreihe BLAUE STUNDE am Donnerstag, den 4. Dezember in ihren Räumen eröffnen zu dürfen.
    Als zweiten Film des Abends zeigte der Autor einen Film aus der Reihe „Unter unserem Himmel“ (BR). Das einst nur für Bayern entwickelte Format hat inzwischen auch kosmopolitische Filme im Programm. Unabhängig davon ist das Wichtigste aber immer, dass „die Filmemacher mit besonderer Handschrift“ arbeiten, wie der Präsident der BAF, Dr. Walter Flemmer, betont. Mit „Hinterhofwelten – in Nürnberg und Fürth“ ist es Ludwig Ott mit seiner besonderen Sichtweise gelungen, die Protagonisten seiner Dokumentation in ihrer ganzen Authentizität darzustellen. Dazu investierte der Autor zwei Wochen. „Recherchieren Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad“, gab der Autor den Studenten als Tipp. Die Intensität und Nähe zu den Protagonisten stelle sich dann von selbst ein.

 Ludwig Ott mit Student Sebastian Suter, Foto: © BAF
Ludwig Ott mit Student Sebastian Suter, Foto: © BAF
    Alle Gäste der BAF, darunter viele Studenten, Dozenten und Absolventen beteiligten sich rege an den anschließenden Diskussionen über die Filme. Dabei gaben Autor Ott und sein Kameramann Herbert Lehner nicht nur Tipps, wie man am besten recherchiert oder dreht, die erfahrenen Filmemacher erklärten auch, wie sie mit den Menschen umgehen, die sie portraitieren.



Die BLAUE STUNDE

Unsere Gäste, die wir im Rahmen der BLAUEN STUNDE bereits in der Bayerischen Akademie für Fernsehen begrüßen durften...

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