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        <title>Wolfgang</title>
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            <title>Ein kurzer Ãœberblick zum Anfang</title>
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            <description>Guten Tag,
 
ich besuche den Kamerakurs der Bayerischen Akademie für Fernsehen. Mein Wunsch, als Kameramann zu arbeiten, beruht auf meiner Freude an Bildern, Technik und der Zusammenarbeit mit Menschen. Auch die Aussicht, an den unterschiedlichsten Orten zu arbeiten, und dabei sowohl mental als auch körperlich gefordert zu sein, reizt mich sehr. Als Lehrstätte wählte ich die BAF, da sie damit beworben wurde, in kurzer Zeit - zehn Monaten - ein fundiertes und vornehmlich praktisches Wissen zu vermitteln. Im Anschluss möchte ich ein Jahr in der Branche Erfahrungen sammeln um darauf folgend, um praktisches Wissen bereichert, ein Studium an einer Filmhochschule zu absolvieren. 
Neben der Filmwelt  interessiere ich mich für Musik, Literatur, Computer und das Zusammenspiel von Technologien und Menschen. 
 
Hier schreiben möchte ich, um zukünftigen BAF-Interessenten meine Eindrücke und Erfahrungen in Bezug auf die Akademie zu vermitteln. 
 
Meine ersten Kontakte mit der BAF möchte ich als durchweg positiv bezeichnen. Verwaltung, Dozenten und Ausstattung lassen kaum Wünsche offen. Hierzu einige konkrete Beispiele:
 
Das Sekretariat
Während meiner Zeit am Gymnasium war ich zwei Jahre Schülersprecher und arbeitete somit zwangsläufig sehr viel mit den Sekretärinnen zusammen. In dieser Zeit erfuhr ich, was für eine Sisyphus - Aufgabe dieser Beruf sein kann.
 
 Unzählige Leute wollen etwas - am besten ganz schnell - für ein Dankeschön ist die Zeit zumeist zu knapp und obendrein gilt es, immer freundlich und höflich das Bild der Institution nach außen zu wahren. Jeden Tag aufs Neue. Hin und wieder bin ich nun selbst einer dieser unzähligen Leute. Beispielsweise, als ich kurz vor Feierabend im Sekretariat der BAF anrief und um eine Studienbescheinigung für meine Krankenkasse bat. Die Antwort: Gar kein Problem, ich werfe es gleich heute noch in den Briefkasten. Ich denke, viel muss man dazu nicht mehr sagen - nur vielleicht, dass es sich dabei keineswegs um eine Ausnahme handelte.
 
Die technische Ausstattung
Ich könnte hier auf Leuchten, Kameras, Mischer, Computer usw. eingehen. Doch ich denke, zwei Sätze reichen: Was in den zehn Monaten an Equipment gebraucht wird, ist verfügbar, aktuell und funktioniert. Die Ausstattung, die wir nutzen entspricht zum Großteil dem, was auch in de Fernsehbranche benutzt wird.
 
Die Dozenten
Der Großteil unserer Dozenten ist oder war in der Fernseh- und Filmbranche tätig. Hinzu kommt, dass es gute Lehrer sind, die sich Mühe geben und sich in ihrem Gebiet gut auskennen. Würde ich Einzelne hervorheben, täte ich den anderen Unrecht und würde ich hier über jeden schreiben, käme ich zu keinem Ende. Didaktisch sowie inhaltlich wurden meine Erwartungen erfüllt bzw. übertroffen. Selten hatte ich so guten Unterricht und noch nie so viel in einem so kurzen Zeitraum. Das heißt jedoch auch, dass man, wenn man alles an dargebotenem Wissen mitnehmen und verinnerlichen möchte, keinen zeitraubenden Nebenbeschäftigungen nachgehen sollte. 
 
 
Die Mitschüler
Es herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre. Jeder der Mitstreiter, mit denen ich bisher geredet habe, war nett, interessant und in keinem Fall ausschließlich auf sich selbst und den eigenen Erfolg bedacht. Manche von ihnen haben Berufserfahrung, andere kommen direkt von der Schule. Die meisten haben jedoch schon durch Praktika erste Erfahrungen in der Branche gesammelt.
 
Ich bin persönlich sehr froh, diese Schule/ Ausbildungsstelle gefunden zu haben und versuche, das, was mir hier geboten wird, so gut wie möglich aufzunehmen und zu verarbeiten.
 
Ein Aspekt sorgte bei mir jedoch für Stirnrunzeln: Das durchschnittliche Verhalten der Schüler im Unterricht legte mir immer wieder einen Vergleich zu meiner Schulzeit während der 7. Klasse nahe. Viel näher möchte ich darauf nicht eingehen, jedoch vor folgendem Fehlschluss warnen: Monatliche Kosten, das Verfolgen des eigenen Berufswunsches, ein durchdachtes Lehrkonzept, die eher als kurz zu bezeichnende Studiumsdauer und kompetente Dozenten sorgen zumeist für ein adäquates Gebaren in Unterrichtssituationen. Dem ist nämlich leider nicht immer so.
 
Wolfgang</description>
            <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 09:48:25 +0100</pubDate>
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