<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <channel>
        <title>Julia, Carina und Sina</title>
        <description></description>
        <link>http://www.fernsehakademie.de/</link>
        <atom:link href="http://www.fernsehakademie.de/cms_media/xml/14_blogfeed.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
        <lastBuildDate>Wed, 12 Jan 2011 15:55:26 +0100</lastBuildDate>
        <generator>FeedCreator 1.8.1 NFY</generator>
        <language>de</language>
        <item>
            <title>Zeitdruck, Stress und Verzweiflung</title>
            <link>/de/blog.html?bid=33</link>
            <description>                  &amp;bdquo;Wenn ihr in diesem Job etwas nicht habt, dann ist es Zeit.&amp;ldquo;                                 (Uwe Wrobel, Dozent für Final Cut)In der BAF ging es an die Praxis! Die erste eigene NiF (= Nachricht im Film) Produktion und alle machten mit! Bis auf unserer &amp;bdquo;Kellerkinder&amp;ldquo; aka die VFX`ler &amp;ndash; aber die durften dafür auch nackte Männer zeichnen...Teams aus Journalisten, Kameraleuten und Cuttern wurden für diese Aufgabe von den BAF Mitarbeitern zusammengewürfelt - für den ein oder anderen die perfekt Gelegenheit endlich ein erstes Wort mit seinem Schwarm zu sprechen.Zeitdruck, Stress und Verzweiflung &amp;ndash; einigen Studenten zerrte die Aufgabe ganz schön an den Nerven. Und wer es bis dato noch nicht wusste, dem wurde dann klar: die Fernsehbranche ist kein Zuckerschlecken! Doch für viele war das genau die richtige Aufgabe um ihr Können und ihren nötigen Ehrgeiz unter Beweis zu stellen.Es begann mit einer inszenierten Pressekonferenz im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Eine Autorin &amp;ndash; übrigens hervorragend gespielt von Cut Studentin Maren &amp;ndash; wurde Protagonistin des Geschehens. Für uns neugierige Journalisten zunächst eher die leichtere Arbeit: Wir mussten unsere Darstellerin mit Fragen löchern. Dagegen hatten die Kameraleute die Schwierigkeit die besten Bilder zu liefern. Die vorhergesagten Ausschreitungen und gewaltvollen Rangeleien um den besten Sichtplatz blieben aus. Stattdessen waren andere mehr damit überfordert sich im Kabelchaos zurechtzufinden oder rechtzeitig am nächsten Schauplatz zu sein. Da schaffte es dann schon mal die ein oder andere Schlüsselszene nicht mit aufs Band. Doch ein gutes Team ist natürlich kreativ, kann improvisieren und macht das Beste draus: Es baut einfach andere Bilder ein! Denn Bücherschwenks hatten wir schließlich alle genug...Die nächste Herausforderung stellte die Arbeit in den Schnitträumen dar. Dort wurde uns allen die Zeit zum Verhängnis. In drei Stunden als Anfänger-Fernsehmacher einen fertigen 45 Sekunden Beitrag erstellen? - Die mit den &quot;Schnittcheckern&quot; im Team blieben locker, der Rest verbrachte die Zeit mit Anspannung und Stress bzw. damit die ungerechte Teamaufteilung zu thematisieren.Ein regelmäßiges Erinnern mit &amp;bdquo;Leute, wir haben nicht mehr lange Zeit!&amp;ldquo; machte den Stress größer und jegliche Konzentration zunichte: Die Journalisten nagten am Text, die Cutter suchten in ihrer hundertseitigen selbst mitgeschrieben Anleitung nach den nächsten Schritten und Funktionsbedeutungen. Wer es als Nicht-Teammitglied in der letzten halben Stunde Arbeitszeit noch wagte die Schnitträume von den anderen zu betreten, musste sich oft vor verbalen Angriffen in Acht nehmen. Trotz Stress und Schweiß schaffte es keines der Teams ihren NiF-Beitrag rechtzeitig abzugeben. Jaaa, auch die mit den &amp;bdquo;Checkern&amp;ldquo; nicht! Resultat: Die geplante Sendung verschiebt sich um ca. zwei Stunden. Oder &amp;ndash; um es mit den Worten der Dozenten auszudrücken &amp;ndash; es findet eben keine Sendung statt!Nichtsdestotrotz unser Fazit: Abseits von Stress und Problemchen entstanden tolle Beiträge. Man merkte, dass wir alle richtig an der BAF sind. Und wozu sind denn solche Praxisübungen da? &amp;ndash; Genau. Um zu lernen. Schließlich heißt es ja auch: &amp;bdquo;Learning by doing&amp;ldquo;. Wir sprechen für alle, wenn wir sagen, dass wir großen Spaß an der Aufgabe der NiF Produktion hatten. Und beim nächsten Mal werden wir mit noch mehr Ehrgeiz an die Sache rangehen. Denn spätestens jetzt bewahrheitet sich folgendes Zitat: &amp;bdquo;Wenn ihr in diesem Job etwas nicht habt, dann ist es Zeit.&amp;ldquo; &amp;ndash; Danke Uwe Wrobel!Carina, Julia &amp; Sina</description>
            <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 15:29:18 +0100</pubDate>
            <guid>/de/blog.html?bid=33</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Bayerisch-Deutsch; Deutsch - Bayerisch</title>
            <link>/de/blog.html?bid=20</link>
            <description>Moin Moin, Tach und Griasd&amp;rsquo;s eich miteinoand!Die ersten Wochen an der BAF und die Aussage eines Kommilitonen löste großes Entsetzen aus. Sie lautete: &amp;bdquo;Eigentlich dürften hier die aus den anderen Bundesländern gar nicht studieren, sondern nur die aus Bayern. Schließlich wird die BAF ja auch vom Freistaat Bayern finanziert.&amp;ldquo; &amp;ndash; Hallo?! Haben wir denn seit der Debatte um Sarrazins Thesen nichts gelernt?! Für uns ein eindeutiges Alarmsignal um sich für mehr Integration der &amp;bdquo;ausländischen&amp;ldquo; Studenten einzusetzen. Oberstes Prinzip: Das Erlernen der Sprache. Hier nun ein paar wichtige bayerische Vokabeln, die jeder Student an der BAF beherrschen sollte:Bayerisch                                                               Hochdeutsch a bissl                                 =       ein wenig
 
 Des geht fei ned!                  =       Das geht aber nicht! (fei = verstärkende Partikel)
Bist du deppat?!                    =       Bist du bescheuert?!
bsuffa                                  =       betrunken
Noargal                                =       Schluck, Rest im Glas
Stamperl                              =       Gläschen Schnaps
Das Essen schmeckt lädschad!  =     Das Essen schmeckt fad!
An Guaden!                          =       Guten Appetit!
bieseln                                =        urinieren
Des is mia wurscht!               =        Das ist mir egal!
Ja do legst di nieda!             =        Donnerwetter! (Ausruf des Erstaunens)
Das wird a Gaudi!                 =        Das wird ein Vergnügen!
Schmarrn                            =        Unsinn
Schleich di!                         =        Verschwinde!
Trotz der Verständigungsschwierigkeiten verliefen die ersten drei Wochen an unserer Fernsehakademie jedoch sehr harmonisch.Die Krönung im Journalisten-Kurs: Das von den Mädels zuerst so gefürchtete Final Cut Pro Seminar stellte sich schon in den ersten beiden Tagen als sehr erträglich heraus. Vor allem am dritten Tag glänzten dann die Augen aller weiblichen Studentinnen. Und das nicht nur, weil sie endlich das Schneiden beherrschten...Der Frohsinn blieb allerdings nicht nur in der BAF, sondern auch auf außerschulischen Aktivitäten erhalten. Von durchzechten Partynächten bis hin zu &amp;ldquo;Desperate Housewives&amp;ldquo; &amp;ndash; Mädelsabende. (Anm.: Informationsaufnahme durch den Fernseher: gleich Null, da gackernde Hühnerrunde. Und da soll noch mal einer sagen, Fernsehen fördere nicht die Kommunikation...)Wir hoffen nun, die nächsten Wochen werden genauso lehrreich und spaßig weitergehen! Umso mehr gibt es dann ja auch wieder zu berichten..:-)Viele Grüße und Pfiat di (= Tschüss)Euer urbayerisches Blog-TeamSina, Julia &amp; Carina</description>
            <pubDate>Thu, 28 Oct 2010 14:12:02 +0100</pubDate>
            <guid>/de/blog.html?bid=20</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Der Weg zur BAF - eine Weltreise</title>
            <link>/de/blog.html?bid=47</link>
            <description>&amp;bdquo;Ich kann den Unmut verstehen&amp;ldquo;
(Rüdiger Grube - Bahnchef)
 
    Wem ist es noch nicht so ergangen? Morgens um kurz nach 9 Uhr in München. Der Ein oder Andere ist gerade noch in seiner Tiefschlafphase, als plötzlich eine Stimme aus den Lautsprechern mit freundlich-münchner-bayerischem Akzent erklingt:
&quot;Meine Damen und Herren, unsere Weiterfahrt verzögert sich um wenige Minuten, da die Gleise durch den vorherigen Zug noch belegt sind...&quot;
 
    Als ob es nicht schon genug wäre sich morgens aus dem schönen warmen Bett zu quälen, sich in die kalte Winterluft zu stürzen, um dann nach ein paar weiteren Minuten außer Atem, die gerade einfahrende S-Bahn noch zu erwischen, um nach ein paar weiteren Sekunden, dicht gedrängt in einer Wolke von stickigem Mief, wieder aufzuwachen.
 
    Für viele Studenten ist geschicktes Koordinieren angesagt, eine erste wichtige Denkaufgabe am frühen Morgen, da sie sonst ihre Anschlusszug verpassen. Andere jedoch werden erst dann richtig nervös, wenn sich der gute alte Herr Schaffner persönlich meldet und seelenruhig verkündet, dass wegen diverser Gründen, seien es Stellwerkstörungen, das miese Wetter, Bauarbeiten etc. die S-Bahn leider nur bis zum Ostbahnhof verkehrt.
 
    Nun wird es richtig spannend, knapp 80 Studenten der BAF suchen einen Weg, um schnellstmöglich an ihr Ziel zu kommen. Dabei werden nahezu alle Reisemittel involviert, gute Fahrplankenntnisse sind Voraussetzung und Phantasie ist gefragt. Nicht selten kommt es vor, dass der Student dann notgedrungen sechs (!) verschiedene Transportmittel in Anspruch nehmen muss. Zu Fuß, mit dem Bus, der U- und S-Bahn, dem Auto und zu guter letzt springt er auch schon mal in ein Taxi, um noch in letzter Minute die Unterschrift auf die Anwesenheitsliste zu setzen.
 
    Die Zuverlässigkeit des MVV wird sich wohl nie ändern. Wir haben aber festgestellt, dass die Ausreden, warum mal wieder ein Zug zu spät oder gar nicht kommen kann, auf die Dauer zu langweilig werden. Deshalb folgen hier einige neue Vorschläge.
 
&quot;Meine Damen und Herren, die Weiterfahrt verzögert sich um wenige Minuten,
- da einige Zugführer auf der gestrigen Weihnachtsfeier zu Schaden gekommen sind.
- da die S8 von den Gleisen abgekommen ist, weil der Zugführer von hübschen Studentinnen abgelenkt wurde.
- da ein Rhinozeros aus dem Zoo ausgebrochen ist und die Gleise blockiert.
 
    Da nimmt man die Verspätung doch auch mal mit einem Schmunzeln hin. Und zur Beruhigung an alle S-Bahnfahrer: Auch wer mit dem Auto kommt, hat nicht immer Glück. Der Berufsverkehr in München ist oftmals die Hölle. Und ökologisch und preislich gesehen lohnt sich S-Bahnfahren allemal!
 
Euer Blogteam</description>
            <pubDate>Wed, 12 Jan 2011 14:55:26 +0100</pubDate>
            <guid>/de/blog.html?bid=47</guid>
        </item>
    </channel>
</rss>

