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        <title>Anna und Bettina</title>
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        <lastBuildDate>Thu, 18 Feb 2010 14:34:22 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Stress und Hektik im ganzen Haus</title>
            <link>http://www.fernsehakademie.de/index/BAF/Texte.html?sbid=35&amp;blog=401</link>
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Liebe Charlie,

die Auftragsübergabe im Casino funktionierte reibungslos. Unauffällig erhielt Anna beim Black Jack Spiel eine zusätzliche Karte vom Croupier auf die Hand. Trotz abcheckender Blicke scheint es niemand am Tisch bemerkt zu haben. Auf der Karte stand folgendes:



1. Neujahrsstimmung einfangen

2. Erste Sendung IPTV

3. Planung Medienabend 



Noch eine Ferienwoche mehr hätten einige vertragen können. Meist setzt die Tiefenentspannung eines beanspruchten Körper und Geistes doch erst nach 2 Wochen ein. Wir erreichten diesen Punkt am letzten Freitag vor Schulbeginn. Tendenziell etwas spät, aber besser als nie. (Danke, liebe Charlie, dass du uns für den weichen Übergang von den Ferien in den ersten Schultag die behäbigen Schlitten Premium Spa I und II mit beheiztem Lammfellsitzen geschickt hast.) 



Seit Unterrichtsbeginn 2010 spürt jeder BAFler negativ geladenen Stimmungsteilchen, die sich in Gereiztheit, Stress und Hast ausdrücken. Die Mélange aus Start und Folgesendungen von IPTV, der Planung des Medienabends und der unaufhaltsam näher rückenden Zwischenprüfung wirkt kontraproduktiv auf die hart erarbeitete Tiefenentspannung.



IPTV fordert Nerven. Die ersten Sendungen sind jetzt auf unserer Homepage zu bestaunen. Was man ihr nicht ansieht, ist der aufwendige Weg dorthin – in organisatorischer, 

produktionstechnischer und allem voran künstlerischer Hinsicht. Die Kunst der Verpackung steht besonders hoch auf der Nachfrageliste. Eine Schande, dass die wenigen VFX-Artists mit dem Angebot nicht nachkommen. 



Die Freude auf die Gestaltung des Medienabends – unserer ersten hauseigenen Sendungsproduktion – war eher verhalten, aufgrund der eher unspannenden Biografie einer jungen blonden Karrierefrau, deren Name selbst Google kaum kannte. Umso größer der Jubel, als sie uns ihr Kommen verweigerte. Alles stand wieder auf null – die Karten wurden neu gemischt und gezogen wurde: Susanne Kronzucker. Auch eine blonde Karrierefrau (laut Oli: mit Rotstich), etwas älter als erstere, mit einer Lebens- und Familiengeschichte, die einen (Kriminal-)Roman füllen könnte. Alle wichtigen Rollen für den großen Abend sind von Glücksfee Christian ausgelost: ein ungleiches Moderatorenpaar, eine toughe CVDeuse, Ausstatter, Maske etc. und der Rest rückt zur Beitragsproduktion aus.

Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die fünfte Mission erfüllt. Wir sind gespannt auf deinen nächsten Auftrag – Übergabe mit dem nächsten Besuchs des Snackbären (sobald er die BAF betritt, huschen wir zu seinem Wagen)!



Deine Engel



Anna &amp; Bettina  

</description>
            <author>Anna und Bettina</author>
            <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:52:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Frohe Weihnachten</title>
            <link>http://www.fernsehakademie.de/index/BAF/Texte.html?sbid=35&amp;blog=392</link>
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Liebe Charlie,







trotz der vielen Frequenzstörungen und des Rauschens von BAFfy konnten wir mithilfe unserer Funktechniker den aktuellen Auftrag abhören:







1.    Blaue Stunde



2.    Studioeinweisung



3.    Wir sehen weiter







Zunächst einmal mussten wir uns gegen die hartnäckigen Grippe- und sonstige Viren behaupten. Bettina erlag allerdings den kleinen Feinden und Anna musste alleine die erste Aufgabe meistern. Gewappnet mit gewichteltem Kunstschnee, der sich allerdings nicht als Polster für die harten Bierbänke eignete, lauschte sie der ausführlichen Laudatio des Akademiedirektors Thomas Repp für den Kameramann Mike Steffl und freute sich über die anschließende Werbeveranstaltung. Nach gefühlten drei Stunden Film gabs den ersehnten Glühwein und leckere Brezen. Was bleibt sind die stimmungsvollen Bilder von Mike Steffl: sie schmücken jetzt die sterilen Gangwände der BAF.







Kaum war Bettina wieder einigermaßen hergestellt, gings ins Studio. Nach einer kleinen theoretischen Einführung simulierten wir sofort die Studioaufzeichnung einer Sendung. Wer hätte gedacht, dass bei dieser 5-Minuten-Übung so viel Adrenalin ausgeschüttet wird, wie bei der Fahrt mit unseren Ice-Scootern e-CLIP-se I und II (an dieser Stelle vielen Dank, liebe Charlie, für die coolen Kufen).







Während der letzten Wochen liefen die Vorbereitungen für IPTV auf Hochtouren. binBAF läuft ab jetzt unter dem Motto „Wir sehen weiter“. Sieben Mutige stellten sich zur ModeratorInnen-Wahl und vor die Kamera: Wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben sollten sie einen Regenwurm-Porno (www.sundancechannel.com/greenporno) anmoderieren. Es wurde ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, dass schließlich Claudia und Andi knapp für sich entschieden. Nun steht für alle jede Menge Arbeit an, damit die wöchentliche Sendung im neuen Jahr starten kann.







Das Logo-Rätseln geht indessen weiter. Bisher konnte uns niemand helfen – also wenden wir uns nun an unsere Leserinnen und Leser: Warum ist der erste Strich verschoben? Wir sind um jeden Hinweis dankbar.









B  |A | F
	
	





Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die vierte Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie besprochen in der Sylvesternacht im Casino in Wiesbaden.







Deine Engel 



Anna &amp; Bettina











Liebe Charlie,







trotz der vielen Frequenzstörungen und des Rauschens von BAFfy konnten wir mithilfe unserer Funktechniker den aktuellen Auftrag abhören:







1.    Blaue Stunde



2.    Studioeinweisung



3.    Wir sehen weiter







Zunächst einmal mussten wir uns gegen die hartnäckigen Grippe- und sonstige Viren behaupten. Bettina erlag allerdings den kleinen Feinden und Anna musste alleine die erste Aufgabe meistern. Gewappnet mit gewichteltem Kunstschnee, der sich allerdings nicht als Polster für die harten Bierbänke eignete, lauschte sie der ausführlichen Laudatio des Akademiedirektors Thomas Repp für den Kameramann Mike Steffl und freute sich über die anschließende Werbeveranstaltung. Nach gefühlten drei Stunden Film gabs den ersehnten Glühwein und leckere Brezen. Was bleibt sind die stimmungsvollen Bilder von Mike Steffl: sie schmücken jetzt die sterilen Gangwände der BAF.







Kaum war Bettina wieder einigermaßen hergestellt, gings ins Studio. Nach einer kleinen theoretischen Einführung simulierten wir sofort die Studioaufzeichnung einer Sendung. Wer hätte gedacht, dass bei dieser 5-Minuten-Übung so viel Adrenalin ausgeschüttet wird, wie bei der Fahrt mit unseren Ice-Scootern e-CLIP-se I und II (an dieser Stelle vielen Dank, liebe Charlie, für die coolen Kufen).







Während der letzten Wochen liefen die Vorbereitungen für IPTV auf Hochtouren. binBAF läuft ab jetzt unter dem Motto „Wir sehen weiter“. Sieben Mutige stellten sich zur ModeratorInnen-Wahl und vor die Kamera: Wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben sollten sie einen Regenwurm-Porno (www.sundancechannel.com/greenporno) anmoderieren. Es wurde ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, dass schließlich Claudia und Andi knapp für sich entschieden. Nun steht für alle jede Menge Arbeit an, damit die wöchentliche Sendung im neuen Jahr starten kann.







Das Logo-Rätseln geht indessen weiter. Bisher konnte uns niemand helfen – also wenden wir uns nun an unsere Leserinnen und Leser: Warum ist der erste Strich verschoben? Wir sind um jeden Hinweis dankbar.









B  |A | F
	
	





Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die vierte Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie besprochen in der Sylvesternacht im Casino in Wiesbaden.







Deine Engel 



Anna &amp; Bettina









</description>
            <author>Anna und Bettina</author>
            <pubDate>Tue, 22 Dec 2009 12:48:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Liebe Charlie,</title>
            <link>http://www.fernsehakademie.de/index/BAF/Texte.html?sbid=35&amp;blog=389</link>
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langsam bekommen wir schon Routine mit unseren Aufträgen – was nicht heißt, dass die letzten Wochen nicht aufregend waren. Den aktuellen hattest du ja gut versteckt! Ein bisschen eklig war das schon, da unten in der Kanalisation...









1. Die erste NiF




2. Filme ‚richtig’ sehen 




3. Klassenfahrt zum Bauernmarkt









Nun hatte auch Bettina ihren ersten Großeinsatz, nachdem Anna ihr Experiment schon mehr oder minder gekonnt bewältigt hatte. Die erste NiF sollte geschnitten werden – und das auch noch unter Zeitdruck! Doch erst mal von vorn: An der BAF wurde eine Pressekonferenz simuliert, drei der Cutter spielten mit enormem Einsatz (die Perücke war eine super Camouflage, danke, liebe Charlie, dass wir sie ausleihen konnten!) Autorin, Kritiker und Direktor. Die Journalisten recherchierten die Nachricht, die Kameraleute drehten wie die Wahnsinnigen, und dann ging das Rohmaterial an die Cutter. Doch was versteckt sich hinter der Abkürzung NiF und warum heißt sie nicht FiN (Film in der Nachricht klingt doch wesentlich logischer als Nachricht im Film)? Erstere sollte 45 Sekunden kurz sein und einen Eindruck der PK (ach, nächstes Kürzel: Pressekonferenz) vermitteln. 









Also begab sich Bettina gemeinsam mit ihrer Schnittpartnerin an den inzwischen ins Cockpit des fast schon geliebten Avids. Zum Glück gab's nichts zu verkabeln, dafür die Bedienung von AMA oder nicht („AMA heißt automatisch“), Trimmen, Vertonen etc. Der Beitrag wurde rechtzeitig fertig, sogar ganz gut und weiter ging's zu neuen Aufgaben.









Denn wer weiß schon, wie man Filme ‚richtig’ sieht? Das will gelernt sein. Man braucht ein wenig Kenntnis von Wahrnehmungspsychologie und dem gesamten Arsenal von Methoden und Stilmitteln der Montage: Eyeline Match, Kontinuitätssystem, Schuss-Gegenschuss-Verfahren, Cutaway, Match Cut, Jump Cut etc. Viele schöne Filmbeispiele erleichterten die Aufnahme des Gelernten – und erhöhten das schlechte Gewissen: „Dieser Film ist ein unbedingtes Muss!“ meinte Bodo Klemz bei eigentlich jedem Beispiel.









Außer(stunden)planmäßig machten Anna und die Journalistencrew eine Klassenfahrt zum Bauernmarkt. Im beschaulichen Vaterstetten stürmten alle, ausgerüstet mit Kamera und Mikro, die Biobuden und stellten viele tiefschürfende Fragen zu Rosenkohl und Rostbratwurst. Ja, sie haben Anna sehr gefehlt, die austrainierten Kameramänner, die man leichtfertig für misslungene Bilder verantwortlich machen kann. Das Ergebnis des eigenen Rohmaterials war für viele erschütternd: wackelig, abgebrannt, schwindelerregende Schwenks etc. Annas peinliche Schmerzen im Arm, ausgelöst von 7 Minuten Kamerahalten sollen hier aus Gründen des Selbstschutzes nicht weiter ausgeführt werden. Nur soviel: Das Hanteltraining begonnen.









Was uns übrigens seit Wochen ein Rätsel ist: Warum ist das BAF-Logo so asymmetrisch? 













B |A | F
	
	
	
	





Welches Geheimnis birgt der verschobene erste Strich? Wir sind dem Rätsel auf der Spur...









Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die dritte Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie besprochen diesmal über den Äther: Wir fangen das verschlüsselte Signal auf dem Piratensender BaFfy ab.









Deine Engel 




Anna &amp; Bettina














langsam bekommen wir schon Routine mit unseren Aufträgen – was nicht heißt, dass die letzten Wochen nicht aufregend waren. Den aktuellen hattest du ja gut versteckt! Ein bisschen eklig war das schon, da unten in der Kanalisation...









1. Die erste NiF




2. Filme ‚richtig’ sehen 




3. Klassenfahrt zum Bauernmarkt









Nun hatte auch Bettina ihren ersten Großeinsatz, nachdem Anna ihr Experiment schon mehr oder minder gekonnt bewältigt hatte. Die erste NiF sollte geschnitten werden – und das auch noch unter Zeitdruck! Doch erst mal von vorn: An der BAF wurde eine Pressekonferenz simuliert, drei der Cutter spielten mit enormem Einsatz (die Perücke war eine super Camouflage, danke, liebe Charlie, dass wir sie ausleihen konnten!) Autorin, Kritiker und Direktor. Die Journalisten recherchierten die Nachricht, die Kameraleute drehten wie die Wahnsinnigen, und dann ging das Rohmaterial an die Cutter. Doch was versteckt sich hinter der Abkürzung NiF und warum heißt sie nicht FiN (Film in der Nachricht klingt doch wesentlich logischer als Nachricht im Film)? Erstere sollte 45 Sekunden kurz sein und einen Eindruck der PK (ach, nächstes Kürzel: Pressekonferenz) vermitteln. 









Also begab sich Bettina gemeinsam mit ihrer Schnittpartnerin an den inzwischen ins Cockpit des fast schon geliebten Avids. Zum Glück gab's nichts zu verkabeln, dafür die Bedienung von AMA oder nicht („AMA heißt automatisch“), Trimmen, Vertonen etc. Der Beitrag wurde rechtzeitig fertig, sogar ganz gut und weiter ging's zu neuen Aufgaben.









Denn wer weiß schon, wie man Filme ‚richtig’ sieht? Das will gelernt sein. Man braucht ein wenig Kenntnis von Wahrnehmungspsychologie und dem gesamten Arsenal von Methoden und Stilmitteln der Montage: Eyeline Match, Kontinuitätssystem, Schuss-Gegenschuss-Verfahren, Cutaway, Match Cut, Jump Cut etc. Viele schöne Filmbeispiele erleichterten die Aufnahme des Gelernten – und erhöhten das schlechte Gewissen: „Dieser Film ist ein unbedingtes Muss!“ meinte Bodo Klemz bei eigentlich jedem Beispiel.









Außer(stunden)planmäßig machten Anna und die Journalistencrew eine Klassenfahrt zum Bauernmarkt. Im beschaulichen Vaterstetten stürmten alle, ausgerüstet mit Kamera und Mikro, die Biobuden und stellten viele tiefschürfende Fragen zu Rosenkohl und Rostbratwurst. Ja, sie haben Anna sehr gefehlt, die austrainierten Kameramänner, die man leichtfertig für misslungene Bilder verantwortlich machen kann. Das Ergebnis des eigenen Rohmaterials war für viele erschütternd: wackelig, abgebrannt, schwindelerregende Schwenks etc. Annas peinliche Schmerzen im Arm, ausgelöst von 7 Minuten Kamerahalten sollen hier aus Gründen des Selbstschutzes nicht weiter ausgeführt werden. Nur soviel: Das Hanteltraining begonnen.









Was uns übrigens seit Wochen ein Rätsel ist: Warum ist das BAF-Logo so asymmetrisch? 













B |A | F
	
	
	
	





Welches Geheimnis birgt der verschobene erste Strich? Wir sind dem Rätsel auf der Spur...









Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die dritte Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie besprochen diesmal über den Äther: Wir fangen das verschlüsselte Signal auf dem Piratensender BaFfy ab.









Deine Engel 




Anna &amp; Bettina




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            <author>Anna und Bettina</author>
            <pubDate>Wed, 09 Dec 2009 11:07:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Das Experiment</title>
            <link>http://www.fernsehakademie.de/index/BAF/Texte.html?sbid=35&amp;blog=385</link>
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Liebe Charlie,






 das war eine Überraschung, als wir morgens die beiden
Motorräder vor unseren Haustüren vorfanden. Mit Thunderbird und Firefox düsten
wir wie der Blitz und wie verabredet zur ZDF-Kantine. Unbemerkt schlichen wir
uns in die Damentoilette und entdeckten auch sofort den Umschlag hinter der
lockeren Kachel. Darin: der zweite Auftrag.









	1.
Auseinandersetzung mit den Wundern der Technik




	
	

	
	
	2.
Integration der Technik




	
	

	
	
	3.
Das Experiment



 



Deine Engel konnten in den letzten beiden Wochen viel Zeit
miteinander verbringen, denn alle vier Klassen mussten sich gemeinsam mit den
Wundern der Ton- und Fernsehtechnik auseinander setzen. 



Von Herrn Glampe lernten wir, dass es am Schönsten ist, die
Dinge allmorgendlich „Revue kapitulieren“ zu lassen. Dies sozusagen als
Warm-up, damit die grauen Zellen danach auf Hochtouren laufen. So stellte sich
die Fernsehtechnik hochaufgelöst und in schön ordentlichen Pixelreihen dar.



Beim Ton dagegen brachten Herrn Messners
Schalldruckpegelamplitudenrauschabstandswellen die selben Zellen mit einer
derartigen Frequenz zum Schwingen, dass uns vor lauter Nachhall der Kopf
schwirrte. Zur Veranschaulichung bekamen wir dafür Geschichten von Rüdiger und
Silke bei romantischer Musik mit und ohne Loudness erzählt. Wer wollte, konnte
es dann trotz hoher Verdeckungsgefahr verstehen.






 Bettina hat ihre Freundschaft mit dem Avid intensiviert.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten, floppte es nicht, sondern fluppte es
schließlich. Auf Annas Frage, was sie nun eigentlich anders gemacht habe –
Bettina: „Ich hab mich einfach nicht mehr mit der Technik aufgehalten, sondern
gleich geschnitten.“






 Unter dem Motto „Das Experiment“ ging's für Anna und ihr
Team zum wahnsinnigen 30-Minuten-(Durch)-Dreh. Viele zeigten morgens schon
unerwartete Symptome der Aufregung: Zittrige oder schwitzige Hände, Kribbeln in
den Unterarmen und schlimmstenfalls Durchfall. Mittags dann endlich der
Startschuss: ab zur Essensausgabe der Münchner Tafel. 



Die Protagonisten ließen trotz Verabredung auf sich warten.
Während die junge Dame unentschuldigt gar nicht antanzte, verspäteten sich ihre
Eltern um eine halbe Stunde. Unterdessen sah das Team die Reportage den Bach
runtergehen und befürchtete peinliches Improvisieren zwecks 30 Minuten füllen.



Die größte Erleichterung des Tages: sie kamen dann doch. Die
Kameramänner bewegten sich geschmeidig in der zähen Masse der Bedürftigen; Anna
und Kollegin versuchten’s verbal ebenso geschmeidig in der sensiblen Thematik
zwischen Hartz IV und Essensausgabe. Die Minuten vergingen wie im Flug. Das
Ehepaar hatte voll gepackte Tüten, das Team sein Material!






 Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die
zweite Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie
besprochen im Münchner Untergrund: Kanal Nordfriedhof.






 
Deine Engel 



Anna &amp; Bettina

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Liebe Charlie,






 das war eine Überraschung, als wir morgens die beiden
Motorräder vor unseren Haustüren vorfanden. Mit Thunderbird und Firefox düsten
wir wie der Blitz und wie verabredet zur ZDF-Kantine. Unbemerkt schlichen wir
uns in die Damentoilette und entdeckten auch sofort den Umschlag hinter der
lockeren Kachel. Darin: der zweite Auftrag.









	1.
Auseinandersetzung mit den Wundern der Technik




	
	

	
	
	2.
Integration der Technik




	
	

	
	
	3.
Das Experiment



 



Deine Engel konnten in den letzten beiden Wochen viel Zeit
miteinander verbringen, denn alle vier Klassen mussten sich gemeinsam mit den
Wundern der Ton- und Fernsehtechnik auseinander setzen. 



Von Herrn Glampe lernten wir, dass es am Schönsten ist, die
Dinge allmorgendlich „Revue kapitulieren“ zu lassen. Dies sozusagen als
Warm-up, damit die grauen Zellen danach auf Hochtouren laufen. So stellte sich
die Fernsehtechnik hochaufgelöst und in schön ordentlichen Pixelreihen dar.



Beim Ton dagegen brachten Herrn Messners
Schalldruckpegelamplitudenrauschabstandswellen die selben Zellen mit einer
derartigen Frequenz zum Schwingen, dass uns vor lauter Nachhall der Kopf
schwirrte. Zur Veranschaulichung bekamen wir dafür Geschichten von Rüdiger und
Silke bei romantischer Musik mit und ohne Loudness erzählt. Wer wollte, konnte
es dann trotz hoher Verdeckungsgefahr verstehen.






 Bettina hat ihre Freundschaft mit dem Avid intensiviert.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten, floppte es nicht, sondern fluppte es
schließlich. Auf Annas Frage, was sie nun eigentlich anders gemacht habe –
Bettina: „Ich hab mich einfach nicht mehr mit der Technik aufgehalten, sondern
gleich geschnitten.“






 Unter dem Motto „Das Experiment“ ging's für Anna und ihr
Team zum wahnsinnigen 30-Minuten-(Durch)-Dreh. Viele zeigten morgens schon
unerwartete Symptome der Aufregung: Zittrige oder schwitzige Hände, Kribbeln in
den Unterarmen und schlimmstenfalls Durchfall. Mittags dann endlich der
Startschuss: ab zur Essensausgabe der Münchner Tafel. 



Die Protagonisten ließen trotz Verabredung auf sich warten.
Während die junge Dame unentschuldigt gar nicht antanzte, verspäteten sich ihre
Eltern um eine halbe Stunde. Unterdessen sah das Team die Reportage den Bach
runtergehen und befürchtete peinliches Improvisieren zwecks 30 Minuten füllen.



Die größte Erleichterung des Tages: sie kamen dann doch. Die
Kameramänner bewegten sich geschmeidig in der zähen Masse der Bedürftigen; Anna
und Kollegin versuchten’s verbal ebenso geschmeidig in der sensiblen Thematik
zwischen Hartz IV und Essensausgabe. Die Minuten vergingen wie im Flug. Das
Ehepaar hatte voll gepackte Tüten, das Team sein Material!






 Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die
zweite Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie
besprochen im Münchner Untergrund: Kanal Nordfriedhof.






 
Deine Engel 



Anna &amp; Bettina</description>
            <author>Anna und Bettina</author>
            <pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:02:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Geheimauftrag gestartet</title>
            <link>http://www.fernsehakademie.de/index/BAF/Texte.html?sbid=35&amp;blog=372</link>
            <description>







                                                           







Liebe Charlie,











sie haben sich gefunden, deine zwei Engel.







Deine Special-Agents haben uns über Headhunter kontaktiert und hier kommen wir mit dem ersten Bericht unserer Undercover-Operation. Von nun an versorgen wir dich in regelmäßigen Abständen mit den neuesten Informationen zum aktuellen Stand.















Dein erster Auftrag erreichte uns pünktlich zum 1. Oktober:







1. Check des Lageplans der BAF, inkl. aller Fluchtwege und Notausgänge







2. Durchleuchtung des Personals (Direktor, Assistenten, Kollegen etc.)







3. Erste Observierung des Stoffes















Danke übrigens für den Heli „Dragonfly“, mit dem wir sicher und unbemerkt auf dem Dach der BAF landen konnten. Unterföhring ist nicht gerade der Nabel der Welt, aber du glaubst nicht, wie überfüllt die S-Bahnen sind. Immerhin hat unser Einsatzort schicke und futuristische Gebäude zu bieten: Glasfassaden gepaart mit modernen Holzelementen, dazwischen senden die Mega-Satellitenschüsseln Daten und Informationen durch den Äther.







Die Fernsehakademie passt sich in ihrer Sterilität innen wie außen wunderbar in die Quadratstruktur der Medienstadt ein. Empfangen wurden wir professionell und freundlich vom personellen Inventar: Direktor Repp samt Crew. Erwartet unerwartet wurden wir sofort ins kalte Wasser geworfen und mussten vor die Kamera (soviel zur Geheimhaltung unserer Mission). Aber wie du dir denken kannst, meisterten wir unseren ersten Live-Act mit Bravour. 















Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Einweisung ins technische Inventar. Wir werden an den High-End-Geräten für das Fernsehen von Morgen lernen dürfen – vorausgesetzt wir weisen nach, dass wir keine Diebe sind, halten uns an die unzähligen Sicherheitsregeln und machen keine Fingertapser auf die teuren Linsen.















Und dann ging's endlich los: Deine Engel trennten sich, um sich ihren jeweiligen Ausbildungen zuzuwenden: Anna dem Journalismus, Bettina dem Schnitt.















Anna sah vor allem fern. Der Berieselung folgte selbstverständlich die Experten-Analyse. Vom hochwertigen Nachrichtenjournalismus bis zu trashigen Formaten („aber wir werten ja nicht!“) wurde die ganze Welt der bunten Bilder kritisch unter die Lupe genommen: Welcher Sender produziert für welche Zielgruppe, wie werden Quoten errechnet, was macht einen guten Beitrag aus und wie textet man eine Nachricht. Unerwartet schnell mussten sich auch die Journalisten der komplizierten Technik annähern. Man kann im richtigen Leben ja auch nicht immer mit einem Kamerateam rechnen! Also stellte sich Anna mutig auch hinter die Linse.















Vor der Technik durfte Bettina gar keine Angst haben. Denn schließlich ist deren Beherrschung die Grundlage jedes gut geschnittenen Films. Der 3-Maschinen-Schnittplatz stellte insofern die erste Herausforderung dar. Hatte man den Shuffle-Dreh erst mal raus, machte es riesigen Spaß, die Bilder zu ordnen. Der Avid ist da schon eine ganz andere Nummer mit den tausend Möglichkeiten. Diese Freundschaft wird ziemlich pflegebedürftig sein.















Soweit, so gut, wie du siehst, liebe Charlie, haben wir die erste Mission erfüllt. Wir freuen uns auf den nächsten Auftrag – Übergabe wie besprochen auf der Damentoilette der ZDF-Kantine.















Deine Engel 







Anna &amp; Bettina















</description>
            <author>Anna und Bettina</author>
            <pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:45:00 +0100</pubDate>
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